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Libyan Writer Mohammed Ben Hmida
الكاتب الليبي محمد بن احميدة


محمد بن احميدة

السبت 10 ابريل 2010

حـُكم جديد في ألمانيا
لصالح طالبي حق اللجوء السياسي من الليبيين

محمد بن احميدة

حُكم جديد في ألمانيا لصالح طالبي حق اللجوء السياسي من الليبيين حكمت إحدى المحاكم الألمانية بقبول طلب اللجوء السياسي لأحد الليبيين ، والذي رُفض طلبه في السابق بدعوى أن في ليبيا لم يعد هناك قمع سياسي للمعارضين منذ انفتاحها على الغرب سنة 2005. وقد بررت المحكمة حكمها هذا بأن تقديم طلب اللجوء وحده في حالة ليبيا يعتبر سبب لضرورة منح طالبه حق اللجوء السياسي ، وقد ساقت في تبريرها عدة أمثلة لحالات التعذيب والقتل الذي تعرض لها الُمسفرين الى ليبيا من طالبي حق اللجوء السياسي.

المصدر
ANA-ZAR
DeutscherAnwaltsVereinlt
HHeftsnachrichten Ausländer- und Asylrecht Heft 1 | 2010 | Seiten 1 –

Heft 1 /2010

Libyen – kein Widerruf
Ein Libyer, Einreise 1996, wird nach Verpflichtungsurteil des VG als Flüchtling anerkannt.
Grund: Verfolgungsgefahr allein wegen Asylantragstellung.
2005 wird der Status widerrufen:
Libyen habe sich dem Westen gegenüber geöffnet, weshalb Verfolgung nicht mehr zu befürchten sei.
Das VG widerspricht: Es ist nicht erkennbar, dass die Situation in Libyen sich derart geändert hat, dass Verfolgung nunmehr ausgeschlossen werden kann. Referenzquellen von Tötungen und Misshandlungen von Rückkehrern werden benannt.
VG Kassel, U. v. 28.10.2009, 7 K 1192/05.KS.A
Richter: Wintersberger
Einsender: RA Abdul R. Issa, Frankfurt/M.
Fundstelle :Dokument 1218 im Internet
Anmerkung der Redaktion:

Der Fall wird vorgestellt, weil es nicht viel Rechtsprechung zu Libyen gibt.
Das BAMF hatte neben dem Widerruf auch festgestellt, dass die Voraussetzungen des § 60 Abs.
1 AufenthG nicht vorliegen. Das VG macht auch interessante Ausführungen dazu, dass es beim Anfechtungsbegehren gegen einen Widerrufsbescheid in dieser Konstellation eines Antrages auf ausdrückliche Feststellung des Vorliegens der Voraussetzungen von § 60 Abs. 1 AufenthG nur dann bedarf, wenn beim Flüchtling ein neuer, vom früheren § 51 Abs. 1 AuslG 1990 nicht erfasster Verfolgungstatbestand gegeben ist. Ansonsten verbleibt es bei der Identität der Feststellung des völkerrechtlichen Abschiebungsverbots nach § 51 Abs. 1 AuslG 1990 mit der Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft nach § 60 Abs. 1 AufenthG.
محمد بن احميدة
mohamedbenhmeda@yahoo.de


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